{"id":555,"date":"2022-07-04T21:16:44","date_gmt":"2022-07-04T19:16:44","guid":{"rendered":"http:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/?p=555"},"modified":"2024-11-01T09:56:14","modified_gmt":"2024-11-01T08:56:14","slug":"abendmahl-digital-worst-case-oder-moeglichkeitsraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/index.php\/2022\/07\/04\/abendmahl-digital-worst-case-oder-moeglichkeitsraum\/","title":{"rendered":"Abendmahl digital"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><span style=\"font-size: 24pt;\"><strong>Worst Case oder M\u00f6glichkeitsraum?<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-justify\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><strong><mark class=\"has-inline-color has-black-color\" style=\"background-color: rgba(0, 0, 0, 0);\">\u201eSelbstbedienung mit plastikversiegeltem Brot und Wein vor dem Bildschirm mit Abendmahlsgottesdienst-Video\u201c: f\u00fcr den Theologen Michael Welker<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\">[1<\/a><a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">]<\/a> ein Worst Case-Szenario, das er schon weit vor der Corona-Pandemie nahezu prophetisch beschrieben hat. Es bewog ihn zur Aussage, hier w\u00fcrde \u201enicht mehr das Abendmahl Christi gefeiert\u201c.\u00a0Ist das so? Eine interessante Frage, findet<\/mark><\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Katrin Kusmierz<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-461897f4 wp-block-columns-is-layout-flex\">\r\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis: 100%;\">\r\n<p class=\"has-text-align-justify wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Ob Abendmahl online m\u00f6glich ist, dar\u00fcber wurde in Deutschland und in der lutherischen Welt zu Beginn der Pandemie heftig debattiert. Ich selbst durfte auf Einladung der Universit\u00e4t Aarhus an einem \u2013 nat\u00fcrlich online stattfindenden \u2013 Workshop zum Thema teilnehmen. Gemeinsam mit Alexander Deeg und Jan-Heiner T\u00fcck, die eine lutherische bzw. r\u00f6misch-katholische Perspektive zu dieser Diskussion beitrugen. Ich selbst wurde angefragt, eine reformierte Sichtweise einzubringen.<\/p>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-justify wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">W\u00e4hrend im protestantischen Deutschland die Wogen hochgingen, kr\u00e4uselte sich in der reformierten (Deutsch-)Schweiz kaum das Wasser. Die Frage schien weniger dringlich \u2013 schliesslich k\u00f6nnen die Reformierten ohne Not darauf verzichten, Abendmahl zu feiern; es wird generell seltener gefeiert. M\u00f6glicherweise ist der Grund auch in einem gewissen Pragmatismus oder in dem hohen Grad an liturgischer Anpassungsf\u00e4higkeit zu suchen, die ein flexibles Reagieren auf aussergew\u00f6hnliche Situationen erm\u00f6glichen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ein medial vermitteltes Abendmahl schon zur Gewohnheit geworden ist, n\u00e4mlich in Gottesdiensten, die im Schweizer Radio und Fernsehen SRF \u00fcbertragen werden. Dort werden die Zuschauer:innen regelm\u00e4ssig dazu aufgefordert, sich Brot und Saft bereit zu stellen und zu Hause mitzufeiern. Es gibt meiner Ansicht nach jedoch auch theologische Gr\u00fcnde, warum digitales Feiern aus reformierter Sicht nicht unm\u00f6glich ist. Herausfordernd bleibt die liturgische Gestaltung. Die entscheidende Frage ist, ob und wie die wesentlichen Grundz\u00fcge des Abendmahls digital zur Geltung gebracht und erfahrbar werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-justify wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><em>Staging the drama<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-justify wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Das Abendmahl ist eine Praxis der Vergegenw\u00e4rtigung. Was Huldrych Zwingli theologisch wichtig war, dem versuchte er in seiner Abendmahlsliturgie Gestalt zu geben: Er inszenierte das Abendmahl so, dass die Gottesdienstfeiernden Teil der urspr\u00fcnglichen Szene werden, und imagin\u00e4r gemeinsam am Tisch mit Jesus und den J\u00fcngern sitzen. Die liturgische Feier wird bei Zwingli zum \u201e<em>re-enactment of the Last Supper\u201c, <\/em>so bspw. die Theologin Carrie Euler<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\">[2]<\/a>: der Abendmahlstisch nahe bei der Gemeinde, einfaches Abendmahlsgeschirr, das in den Reihen ausgeteilt und weitergegeben wird. Die Einsetzungsworte werden zum grundlegenden Narrativ. Erinnern bedeutet hier, das Vergangene zur Gegenwart werden zu lassen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-justify wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Auch der digitale liturgische Raum kann zu einem Raum der Erinnerung und Vergegenw\u00e4rtigung werden. Narrative und visuelle Elemente helfen den Mitfeiernden zu Hause in die Szene des Abendmahls einzutauchen: Ich sehe den Kirchenraum, den gedeckten Tisch, h\u00f6re die Einleitung zum Abendmahl und den Abendmahlsbericht, singe mit. Narration und Visualisierung des Geschehens erhalten gr\u00f6sseres Gewicht, w\u00e4hrend das k\u00f6rperlich-sinnliche Erleben reduziert ist: Es fehlt mir die k\u00f6rperliche Wahrnehmung des Raums und der Mitfeiernden. Ich f\u00fchle nicht die Temperatur in der Kirche, sp\u00fcre nicht die Anwesenheit der Mitfeiernden. Die M\u00f6glichkeit, zu Hause Brot und Wein bereit zu stellen und im rechten Moment zu mir zu nehmen, erh\u00f6ht die k\u00f6rperliche Beteiligung \u00fcber getrennte R\u00e4ume hinweg. Die Feiernden halten das Brot in der Hand und schmecken den Wein auf der Zunge. Dass in reformiertem Verst\u00e4ndnis Brot und Wein prim\u00e4r als <em>Zeichen<\/em> verstanden werden und dass weder der Effekt des Abendmahls auf die Teilnehmenden, noch die Pr\u00e4senz Christi an ihnen festgemacht ist, ist daf\u00fcr die theologische Voraussetzung. Beides ist an den Gesamtvollzug gebunden und wird vermittelt durch den Heiligen Geist. Es ist deshalb nicht entscheidend, dass das Brot, das die Teilnehmenden essen, dasselbe ist, das im Kirchenraum pr\u00e4sent ist.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><em>Partizipation digital<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-justify wp-block-paragraph\">Zwingli war es wichtig, dass die Feiernden in das liturgische Geschehen involviert sind. Ob Zuschauer:innen am Bildschirm zu <em>Teilnehmenden <\/em>werden, h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab: von ihrer inneren Gestimmtheit und der Situation zu Hause, beispielsweise. Sie m\u00fcssen den Raum der Andacht mit herstellen. Das verlangt einiges an liturgischer Kompetenz und Gestaltungswillen. Die M\u00f6glichkeit der Teilnahme h\u00e4ngt auch davon ab, ob es den liturgisch Verantwortlichen vor Ort gelingt, die Mitfeiernden zu Hause im Blick zu behalten, anzusprechen und ihnen einen Platz am Tisch frei zu halten. In einem konkreten Beispiel eines an Ostern 2020 gestreamten Gottesdienstes wurde dieser leere Platz durch einen Teller und einen Becher optisch markiert.<a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">[3]<\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><em>Zum (digitalen) Leib Christi werden<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-justify wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Im Feiern des Abendmahls, so Zwingli und Heinrich Bullinger, wird die Gemeinde zum Leib Christi. Aus Einzelnen wird ein Ganzes. \u201cDas Entscheidende ist [&#8230;] nicht die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi [&#8230;], sondern die Wandlung der Gemeinde zum Leib Christi, was w\u00e4hrend der Kommunion im gemeinsamen Handeln des Brotbrechens innerhalb dieser Gemeinde Ausdruck finden soll\u201c, schreibt der Liturgiker Markus Jenny.<a id=\"_ftnref3\" href=\"#_ftn3\">[4]<\/a> Das gemeinsame Handeln, die Gemeinschaft der Feiernden ist also ein wesentlicher Grundzug der Feier des Abendmahls, wie \u00fcberhaupt des Gottesdienstes. Hier wird der leiblichen Kopr\u00e4senz als Voraussetzung f\u00fcr die Bildung von Gemeinschaft ein grosser Stellenwert einger\u00e4umt. Digitale Kommunikationsformen haben das Verst\u00e4ndnis von Gemeinschaft ver\u00e4ndert. Gemeinschaft wird auch im virtuellen Raum m\u00f6glich, einfach in anderer Weise. Dennoch wird diskutiert, ob diese Art virtueller Gemeinschaft f\u00fcr den Gottesdienst, bzw. f\u00fcr das Erleben des Abendmahls ausreichend ist. Ich denke ja \u2013 auch wenn sich die Frage stellen l\u00e4sst, ob das Erleben von Abendmahl und Gemeinschaft im digitalen Raum wesentlich an die (bereits zuvor erfolgte) analoge Erfahrung gekn\u00fcpft ist. Die Erfahrung analoger Kopr\u00e4senz im Gottesdienst ist allerdings sehr unterschiedlich und manchmal auch ambivalent. Leibliche Kopr\u00e4senz resultiert nicht notwendigerweise in einem grossen Gemeinschaftsgef\u00fchl. Auch im Gottesdienst gibt es sehr unterschiedliche Formen von N\u00e4he und Distanz, die die Mitfeiernden einnehmen. Nicht zuletzt lebt die Kirche schon immer von einer Form von Gemeinschaft, die zeitliche und geographische Horizonte \u00fcberschreitet.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-justify wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Wie genau Gemeinschaft, aber auch gemeinsames Feiern im digitalen Raum erlebbar werden k\u00f6nnen \u2013 das sind die Kirchen erst dabei zu entdecken. Zeichnet sich dabei eine Tendenz zu auf das Wort fokussierten Beitr\u00e4gen ab? Weil Rituale und gemeinsames Feiern im digitalen Raum doch zu anspruchsvoll sind? So fragt David Pl\u00fcss<a id=\"_ftnref4\" href=\"#_ftn4\">[5]<\/a>. Es wird sich zeigen. Auf jeden Fall ist das digitale Abendmahl kein Worst Case-Szenario, vielleicht in manchen Aspekten limitiert und dadurch liturgisch anspruchsvoll; f\u00fcr manche mag es nicht mehr als eine Notl\u00f6sung sein, aber es ist auf jeden Fall ein M\u00f6glichkeitsraum f\u00fcr die digitale Kirche.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-justify wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><em>Wer die ausf\u00fchrlichere Argumentation lesen oder die Positionen des lutherischen bzw. r\u00f6misch-katholischen Kollegen kennen lernen will, findet die soeben erschienene (nat\u00fcrlich digitale) Ausgabe der Dansk Teolgisk Tydskrift zum Thema <a class=\"ek-link\" href=\"https:\/\/tidsskrift.dk\/dtt\/issue\/view\/9695\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Welker, Michael, <em>Was geht vor beim Abendmahl?, <\/em>G\u00fctersloh <sup>4<\/sup>2012, 85.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[2]<\/a> Carrie Euler, \u201cHuldrych Zwingli and Heinrich Bullinger\u201d, in: Lee Palmer Wendel (Hg.), <em>A Companion to the Eucharist in the Reformation<\/em>, Leiden 2013, <em>, <\/em>57-74, hier: 62.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><a id=\"_ftn2\" href=\"#_ftnref2\">[3]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1lxk_WCnoWc&amp;t=2854s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1lxk_WCnoWc&amp;t=2854s<\/a>, Minute 44:00 (Zugriff: 6. Januar, 2022).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><a id=\"_ftn3\" href=\"#_ftnref3\">[4]<\/a> Jenny, Markus, <em>Die Einheit des Abendmahlsgottesdienstes bei den els\u00e4ssischen und schweizerischen Reformatoren<\/em>, Z\u00fcrich 1968, 60.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><a id=\"_ftn4\" href=\"#_ftnref4\">[5]<\/a> David Pl\u00fcsss, \u201cDigitale Pr\u00e4senzeffekte: Volkskirchliches Feiern in Zeiten der Pandemie\u201c, in: Sonja Beckmayer und Christian Mulia(Hg.), <em>Volkskirche in posts\u00e4kularer Zeit: Erkundungsg\u00e4nge und theologische Perspektiven<\/em>, Stuttgart: Kohlhammer Verlag, 2021, 215\u2013228, hier 210f.<\/p>\r\n\r\n\r\n<a class=\"wp-block-read-more\" href=\"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/index.php\/2022\/07\/04\/abendmahl-digital-worst-case-oder-moeglichkeitsraum\/\" target=\"_self\">Weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\">: Abendmahl digital<\/span><\/a>\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns: 15% auto;\">\r\n<figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"789\" class=\"wp-image-569 size-full\" src=\"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image.png 1024w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-300x231.png 300w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-768x592.png 768w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/image-350x270.png 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\r\n<div class=\"wp-block-media-text__content\">\r\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Dr. Katrin Kusmierz, Wiss. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Kompetenzzentrum Liturgik<\/p>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Worst Case oder M\u00f6glichkeitsraum? \u201eSelbstbedienung mit plastikversiegeltem Brot und Wein vor dem Bildschirm mit Abendmahlsgottesdienst-Video\u201c: f\u00fcr den Theologen Michael Welker[1] ein Worst Case-Szenario, das er schon weit vor der Corona-Pandemie nahezu prophetisch beschrieben hat. Es bewog ihn zur Aussage, hier w\u00fcrde \u201enicht mehr das Abendmahl Christi gefeiert\u201c.\u00a0Ist das so? 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