{"id":756,"date":"2022-12-05T10:46:28","date_gmt":"2022-12-05T09:46:28","guid":{"rendered":"http:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/?p=756"},"modified":"2024-11-01T09:23:49","modified_gmt":"2024-11-01T08:23:49","slug":"stress-im-advent-warum-es-damit-seine-richtigkeit-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/index.php\/2022\/12\/05\/stress-im-advent-warum-es-damit-seine-richtigkeit-hat\/","title":{"rendered":"Stress im Advent"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><span style=\"font-size: 24pt;\">Warum es damit seine Richtigkeit hat<\/span><\/strong><\/p>\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\"><strong>An Pfingsten Stau, im Advent Stress. Das geh\u00f6rt einfach dazu. Ich pers\u00f6nlich ertrage den Adventsstress besser, seit ich begriffen habe, dass es mit ihm theologisch durchaus seine Richtigkeit hat. Wie er sich in den Gottesdienst einbauen l\u00e4sst, dazu am Schluss ein Vorschlag im Dialog mit einem Bild.<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Johannes St\u00fcckelberger<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Was verursacht eigentlich den Adventsstress? Gerne macht man daf\u00fcr das Weihnachtsgesch\u00e4ft verantwortlich, die Einkaufsorgien, den Geschenkerummel. Doch ist das nur die halbe Wahrheit. Ganz sch\u00f6n stressig ist es auch, all die Br\u00e4uche und Traditionen zu leben, die sich im Zusammenhang mit dem Advent entwickelt haben und zu Ritualen im Sinne von Gewohnheiten geworden sind: Adventskranz binden, Adventskalender kaufen oder selber machen, das Haus innen und aussen adventlich schm\u00fccken, an den privaten oder den von Gesch\u00e4ften angebotenen Adventsfenstern teilnehmen, den Weihnachtsmarkt besuchen und mit Freunden heissen Punch trinken, das Weihnachtsspiel der Schule nicht verpassen, auch nicht die vielen Adventskonzerte, St. Nikolaus, Kerzen ziehen, Geschenke einkaufen, Guetzli backen, den Weihnachtsbaum besorgen, die Familientreffen organisieren, das Weihnachtsessen vorbereiten und vieles mehr. Eigentlich der helle Wahnsinn, was alles in die vier Wochen vor Weihnachten gepackt wird. Und dann kommt Heiligabend, vielleicht mit dem Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes. Und sp\u00e4testens beim Lied \u201eStille Nacht, heilige Nacht\u201c f\u00e4llt der Stress von einem ab, kann man sich entspannen. Schon allein aus diesem Grund darf das Lied nicht fehlen, es hat eine kathartische Funktion und Wirkung. Wie soll man sich zu diesem Adventsstress verhalten? Boykottieren? Sonntagsverk\u00e4ufe verbieten? Was erwartet man diesbez\u00fcglich von den Kirchen? In dieser heiligen, besinnlichen Zeit? Dass es im Advent derart viel Kitsch gibt, h\u00e4ngt meines Erachtens damit zusammen, dass man so tut, als sei es eine heilige, ruhige Zeit, wo sie doch alles andere als das ist. Die Adventszeit ist eine unruhige, bewegte, stressige Zeit. Und dass sie dies ist, damit hat es seine Richtigkeit, auch theologisch.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Adventsstress in der Bibel<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Vergegenw\u00e4rtigen wir uns die Ereignisse, die gem\u00e4ss den biblischen Erz\u00e4hlungen der Geburt Jesu vorausgehen und somit adventlichen Charakter haben.\u00a0Schon die Verheissung der Geburt beginnt mit Stress. Wie der Engel bei Maria eintritt und sie gr\u00fcsst, erschrickt diese, f\u00fcrchtet sich und weiss nicht, was das zu bedeuten hat (Lk 1,26-38). Ihr wird verheissen, dass der Heilige Geist \u00fcber sie komme und die Kraft des H\u00f6chsten sie beschatte. Maria wird schwanger, sie ist schwanger. Die Botschaft des Engels bewegt sie, sie ist aufgew\u00fchlt, ersch\u00fcttert. Ihrem Bewegtsein verleiht sie Ausdruck, indem sie sich auf den Weg macht, in eine Stadt im Bergland von Jud\u00e4a eilt und ihre Verwandte Elisabeth besucht. Sie geht nicht, sie eilt. Und wie sie Elisabeth begr\u00fcsst und Elisabeth den Gruss Marias h\u00f6rt, h\u00fcpft deren Kind vor Freude in ihrem Leib (Lk 1,39-56). Worauf Maria zu ihrem Magnificat ansetzt, ihre Seele die Gr\u00f6sse Gottes preist und ihr Geist \u00fcber Gott jubelt. Wie Josef, Marias Verlobter, von der Schwangerschaft erf\u00e4hrt, will er sich in aller Stille von ihr trennen, was ein Engel, der ihm im Traum erscheint, verhindert (Mt 1,18-25). Im d\u00fcmmsten Moment, Maria ist bereits hochschwanger, ergeht der Befehl, alle Bewohner des Reiches m\u00fcssten in ihre Heimatstadt gehen, um sich in Steuerlisten einzutragen. F\u00fcr Josef und Maria bedeutet dies, den Weg von Nazareth nach Bethlehem unter die F\u00fcsse zu nehmen (Lk 2,1-5). Mit Advent in Verbindung gebracht wird auch Jesu Einzug in Jerusalem, weshalb er als Evangelientext nicht nur f\u00fcr den Psalmsonntag, sondern auch f\u00fcr den ersten Sonntag im Advent dient. Auch diese Geschichte ist \u00e4usserst bewegt: wie Jesus auf der Eselin reitet und in Jerusalem einzieht, die Menschen ihre Kleider auf den Weg legen, Palmzweige streuen und Hosanna rufen, und wie die ganze Stadt in Aufregung ger\u00e4t (Mt 21,1-11). An dem Tag k\u00fcnden sich auch die ersten Spannungen an, die schliesslich zur Ermordung Jesu f\u00fchren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Erschrecken und sich f\u00fcrchten; eilen, h\u00fcpfen, preisen, jubeln; Unerkl\u00e4rliches ertragen; im d\u00fcmmsten Moment eine Weisung erhalten; Freude, Ekstase, Jubel, Aufregung, ein sich ank\u00fcndigender Widerstand \u2013 das ist biblischer Adventsstress, das ist Advent. Wie uns die f\u00fcnf biblischen Geschichten zeigen, geh\u00f6rt der Stress offensichtlich und notwendig zum Advent dazu. Seit ich mir dessen bewusst bin, lebe ich mit ihm ganz gut, kann ich mich dar\u00fcber sogar freuen. Ich nehme ihn wahr als Ausdruck einer im kollektiven Ged\u00e4chtnis der Menschheit verankerten Erwartung von etwas Besonderem, das bevorsteht, und auf das man vorbereitet sein will.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Adventsstress im Gottesdienst<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Adventsstress in Ehren, doch was sucht er in einem Liturgikblog? Man muss es nicht unbedingt Stress nennen, man kann auch einfach von der Bewegung sprechen, die die Erwartung von Jesu Ankunft ausl\u00f6st. Die Aufregung, die Bewegung, das Ber\u00fchrtsein, von denen die Adventsgeschichten erz\u00e4hlen, verdienen es, in den Adventsgottesdiensten thematisiert zu werden. Advent ist noch nicht Weihnachten. Der holde Knabe im lockigen Haar muss erst geboren werden. Noch liegt er nicht in der Krippe, sondern strampelt im Mutterleib. Etliche Adventslieder rufen dazu auf, sich in die Bewegung des Advents hineinnehmen zu lassen, sich aufzumachen (KG 355), die T\u00fcren zu \u00f6ffnen (363), den Weg zu bereiten (364), sich zu \u00fcberlegen, wie man Jesus empfangen und ihm begegnen will (367) oder ihm Friedenspalmen entgegenzutragen (371).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Wer Interpretationen der biblischen Adventsgeschichten als bewegte Ereignisse sucht, wird auch in der bildenden Kunst f\u00fcndig. Darstellungen der Verk\u00fcndigung an Maria, der Heimsuchung (auch Visitatio genannt, der Besuch Marias bei Elisabeth) oder von Jesu Einzug in Jerusalem sind Legion. Seltener sind Bilder, die Josefs Trennungsgedanken oder die Reise nach Bethlehem zeigen. Es mag mit Maria zusammenh\u00e4ngen, dass Verk\u00fcndigung und Heimsuchung in der reformierten Kirche weniger verbreitet sind. Doch verm\u00f6gen gerade diese Bilder die Bewegung als das, was die Erwartung von Jesu Ankunft ausl\u00f6st, besonders sch\u00f6n zum Ausdruck zu bringen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Adventsstress im Bild<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Als Beispiel daf\u00fcr zeige ich ein Bild der Heimsuchung, gemalt vom italienischen K\u00fcnstler Jacopo Pontormo (das Bild steht am Schluss des Beitrags). Elisabeth hat soeben von der Ankunft Marias geh\u00f6rt, tritt aus ihrem Haus heraus auf die Strasse und begr\u00fcsst hier ihre Cousine. Die beiden Frauen nehmen fast die ganze H\u00f6he des Bildes ein, Hinweise auf den Ort, an dem sich die Szene abspielt, beschr\u00e4nken sich auf wenige Architekturelemente sowie zwei aus der Ferne zuschauende M\u00e4nner. Die Begegnung ist das Thema des Bildes. Sanft ber\u00fchren sich die Frauen, ihre Augen nehmen Blickkontakt auf, die Gesichtsz\u00fcge Elisabeths bringen zum Ausdruck, dass sie sich \u00fcber den Besuch freut. Sie ist die \u00e4ltere, ein Schleier bedeckt ihr Haupt und die Schultern. Marias Kopftuch hat sich gel\u00f6st, wir sehen ihr rotes, hochgestecktes Haar. Die Frauen tragen weite, wallende Kleider aus unifarbenen, leuchtenden Stoffen: Elisabeth ein gr\u00fcnes Untergewand unter einem orangen Obergewand, Maria ein nur knapp sichtbares rosafarbenes Untergewand unter einem blauen Obergewand. Wie die Stoffe ihrer Kleider fallen, wie sie sich falten, wie das Licht auf sie f\u00e4llt und sich Schatten bilden, bringt zum Ausdruck, dass die Begegnung die beiden Frauen bewegt, ja gar erregt. Dass Elisabeths Obergewand von der Schulter gerutscht ist, ist vielleicht ein Hinweis darauf, dass in diesem Moment das Kind in ihrem Bauch h\u00fcpft. Feine Andeutungen von Heiligenscheinen kennzeichnen die beiden Frauen als Hauptprotagonistinnen. Hinter ihnen stehen zwei weitere Frauen, die in der Bibel keine Erw\u00e4hnung finden. Hat die j\u00fcngere von ihnen vielleicht Maria auf ihrer Reise begleitet, und ist die \u00e4ltere eine Mitbewohnerin im Haus Elisabeths? Dass ihre Gesichtsz\u00fcge denen von Maria und Elisabeth gleichen, legt die Vermutung nahe, es k\u00f6nnte sich um Doppelg\u00e4ngerinnen handeln. Doch warum das? Die beiden zus\u00e4tzlichen Personen schauen frontal aus dem Bild heraus und nehmen Blickkontakt auf mit uns, die wir vor dem Bild stehen. Will der K\u00fcnstler uns mit diesem Kunstgriff eventuell einladen, nicht nur als aussenstehende Betrachterinnen oder Betrachter der Szene beizuwohnen, sondern uns mit Maria und Elisabeth zu identifizieren, indem wir ihnen direkt in die Augen schauen k\u00f6nnen? Oder wollen die Frauen mit ihrer starren Haltung zum Ausdruck bringen, dass dieser bewegte und bewegende Moment ein Moment f\u00fcr die Ewigkeit ist?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">Pontormos Bild hat 1995 den amerikanischen K\u00fcnstler Bill Viola zur Videoarbeit \u201eThe Greeting\u201c inspiriert. Vor einem \u00e4hnlichen Hintergrund, wie ihn Pontormos Bild zeigt, schreitet eine j\u00fcngere Frau auf eine \u00e4ltere zu und umarmt sie. Zeugin der Begegnung ist eine dritte Frau im Hintergrund. Die dem Film zugrundeliegende Aufnahme hat eine Dauer von 45 Sekunden. In der Wiedergabe ist die Szene auf 10 Minuten und 22 Sekunden gedehnt. Dies erlaubt der Betrachterin, dem Betrachter, jede kleinste Bewegung der Gesten, der Mimik, der Kleider zu beobachten und so Zeuge zu werden dessen, was in den Frauen in diesem kurzen Moment vorgeht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\" style=\"font-size:clamp(14px, 0.875rem + ((1vw - 3.2px) * 0.341), 17px);\">K\u00f6nnen wir aus den beiden Arbeiten von Pontormo und Viola etwas lernen f\u00fcr die Gestaltung von Liturgie und Predigt in Adventsgottesdiensten? Vielleicht dies, genau hinzuschauen und wie in Zeitlupe nachzuempfinden, nachzuerz\u00e4hlen, welche Erfahrungen und Erlebnisse den biblischen Adventsgeschichten und dem Adventsstress zugrunde liegen. Erfahrungen von Erschrecken, Aufregung, Bewegung, Ber\u00fchrtsein, Freude, Jubel. Indem wir fokussiert erz\u00e4hlen, wie beim Betrachten eines Bildes oder eines Films in Slow Motion, wird es uns gelingen, eine Atmosph\u00e4re der Ruhe und Stressfreiheit zu schaffen \u2013 und dies in Auseinandersetzung mit dem Adventsstress. Und vielleicht werden die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher dann heimgehen und sagen: Mit dem Stress im Advent hat es seine Richtigkeit.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-461897f4 wp-block-group-is-layout-flex\">\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-461897f4 wp-block-group-is-layout-flex\">\u00a0<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-762\" src=\"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Pontormo-Visitatio-772x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"1114\" srcset=\"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Pontormo-Visitatio-772x1024.jpg 772w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Pontormo-Visitatio-226x300.jpg 226w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Pontormo-Visitatio-768x1019.jpg 768w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Pontormo-Visitatio-1158x1536.jpg 1158w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Pontormo-Visitatio-204x270.jpg 204w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Pontormo-Visitatio.jpg 1336w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/figure>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-small-font-size wp-block-paragraph\">Jacopo Pontormo, Visitatio, 1528\u20131529, \u00d6l auf Holz, 202 x 156 cm, Propositura dei Santi Michele e Francesco, Carmignano (Prato)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-small-font-size wp-block-paragraph\">Von Bill Violas Werk zeige ich kein Bild, da Stills das Wesentliche seiner Arbeit nicht wiederzugeben verm\u00f6gen. Da der K\u00fcnstler seine Filme als Installationen pr\u00e4sentiert \u2013 bei denen dann beispielsweise die Gr\u00f6sse des Bildschirms eine Rolle spielt \u2013 stellt er sie im Internet nicht zur Verf\u00fcgung. Die kleinen Ausschnitte, die es von \u201eThe Greeting\u201c dennoch auf Youtube gibt, werden zu schnell abgespielt und verf\u00e4lschen die vom K\u00fcnstler intendierte Wirkung.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-461897f4 wp-block-group-is-layout-flex\">\r\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-461897f4 wp-block-group-is-layout-flex\">\u00a0<\/div>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile has-small-font-size\" style=\"grid-template-columns: 15% auto;\">\r\n<figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"215\" class=\"wp-image-256 size-medium\" src=\"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-300x215.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-300x215.png 300w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-1024x734.png 1024w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-768x551.png 768w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-1536x1102.png 1536w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-376x270.png 376w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55.png 1740w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\r\n<div class=\"wp-block-media-text__content\">\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-small-font-size wp-block-paragraph\">Johannes St\u00fcckelberger ist Dozent f\u00fcr Religions- und Kirchen\u00e4sthetik an der Theologischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Bern und Titularprofessor f\u00fcr Neuere Kunstgeschichte an der Universit\u00e4t Basel<\/p>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum es damit seine Richtigkeit hat An Pfingsten Stau, im Advent Stress. 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