{"id":836,"date":"2023-03-08T11:22:26","date_gmt":"2023-03-08T10:22:26","guid":{"rendered":"http:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/?p=836"},"modified":"2024-11-01T09:14:24","modified_gmt":"2024-11-01T08:14:24","slug":"predigt-als-gespraech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/index.php\/2023\/03\/08\/predigt-als-gespraech\/","title":{"rendered":"Predigt als Gespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\"><strong>Ausgehend und angeregt von einer detaillierten Analyse des Bildes &#171;Der zw\u00f6lfj\u00e4hrige Jesus im Tempel&#187; von Max Liebermann, fragt der Blog, ob die Art und Weise, wie sich Jesus in diesem Bild mit den Lehrern austauscht, ein Modell f\u00fcr die Predigt sein k\u00f6nnte: f\u00fcr eine Predigt als Gespr\u00e4ch. <\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color wp-block-paragraph\">Johannes St\u00fcckelberger<!--more--><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-461897f4 wp-block-group-is-layout-flex\">\u00a0<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die Art und Weise zu predigen, gibt es meterweise Literatur: Abhandlungen \u00fcber unterschiedliche Formen der Textauslegung, \u00fcber Rhetorik, Pr\u00e4senz, Performanz, Kleidung, die Bedeutung des Raums und Weiteres. Als Nichttheologe f\u00fcge ich dem hier nichts hinzu, als Kunsthistoriker interessiert mich aber, wie K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler das Predigen bzw. das Auslegen der Bibel in Bildern darstellen. Da Bilder nicht reden, tun sie dies mit den Mitteln der Haltung und der Gestik der Predigenden, mit der Charakterisierung der Zuh\u00f6renden und der Darstellung des Raums, in dem der Gottesdienst stattfindet. Ich habe im Laufe der Jahre hunderte von Predigtbildern gesammelt: Darstellungen von Kircheninterieurs mit darin stattfindendem Gottesdienst, Bilder vom in der W\u00fcste predigenden Johannes dem T\u00e4ufer, von Paulus in Athen, vom predigenden Luther, von der Vogelpredigt des Franziskus, von missionierenden Ordensleuten, von Feld- und Waldgottesdiensten und Weiterem. Und nat\u00fcrlich hat es in meiner Sammlung auch viele Bilder des \u201epredigenden\u201c Jesus: Insbesondere Darstellungen der Bergpredigt oder des Zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Jesus im Tempel.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Mittelpunkt der nachstehenden \u00dcberlegungen zur Predigt als Gespr\u00e4ch stelle ich das Bild \u201eDer zw\u00f6lfj\u00e4hrige Jesus im Tempel\u201c, das der deutsche K\u00fcnstler Max Liebermann 1879 gemalt und im gleichen Jahr auf der \u201eInternationalen Kunstausstellung\u201c im M\u00fcnchner Glaspalast ausgestellt hat. Dass der K\u00fcnstler Jesus mittels Schl\u00e4fenlocken als Judenjungen auszeichnete, auf einen Heiligenschein verzichtete und umgekehrt die Schriftgelehrten nicht als Juden \u201ekarikierte\u201c, trug ihm den Vorwurf der Blasphemie ein, der dazu f\u00fchrte, dass das Bild aus der Ausstellung entfernt wurde. F\u00fcr eine zweite Pr\u00e4sentation 1884 in der Exposition internationale\u201c in Paris arbeitete Liebermann die Figur Jesu um und gab ihr insgesamt ein lieblicheres Aussehen. Als das Bild 1907 ein weiteres Mal in Deutschland gezeigt wurde, war das deutsche Publikum, das sich inzwischen an realistische Bibeldarstellung gew\u00f6hnt hatte, von der Darstellung begeistert, was 1911 zum Ankauf durch die Hamburger Kunsthalle f\u00fchrte. 1941 wurde das Bild \u2013 wie die meisten Gem\u00e4lde des Juden Liebermann \u2013 aus der Sammlung entfernt und verkauft. 1989 erwarb es die Hamburger Kunsthalle aus Privatbesitz wieder zur\u00fcck. So viel zur wechselvollen Geschichte des Bildes, die ich hier nicht weiter vertiefe.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was ich diskutieren will, ist die Art und Weise, wie Liebermann Jesus darstellt. Doch zuerst ein paar Worte zur Gesamtkomposition. Das hellste Licht im Bild lenkt unseren Blick zun\u00e4chst auf die Mitte, wo Jesus in einem wadenlangen, weissen Rock steht, an den F\u00fcssen Sandalen, mit schulterlangem, blondem Haar. Er wendet sich einem vor ihm sitzenden Rabbiner zu, der einen Gebetsmantel tr\u00e4gt, den Kopf auf die rechte Hand st\u00fctzt und in der Linken ein offenes Buch h\u00e4lt. Zwischen den beiden sitzt, leicht zur\u00fcckversetzt, ein zweiter Rabbiner mit \u00fcber dem Knie verschr\u00e4nkten H\u00e4nden. Die drei Gestalten sind die Hauptprotagonisten des Bildes, wir kommen auf sie zur\u00fcck.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Szene spielt sich in einem Raum ab, f\u00fcr den dem Maler nicht ein antikisierender Tempel, sondern die Portugiesische Synagoge in Amsterdam sowie die sefardische Synagoge in Venedig als Vorbilder dienten. Rechts oben sieht man einen Ausschnitt des Raumes mit B\u00e4nken und einer Gruppe von M\u00e4nnern. Kronleuchter, die Wendeltreppe zur Frauenempore, ein Lesepult, in dem Schriften und T\u00fccher verstaut sind, charakterisieren den Raum als Synagoge. Auf der Treppe steigt eine Frau herunter, ihr wendet sich ein Mann zu, es sind Maria und Josef, die nach dreit\u00e4giger Suche endlich ihren Sohn wieder finden. Am rechten Bildrand steht ein \u00e4lterer Mann, der an seinem Spodek (der Pelzm\u00fctze) und dem Gartl (G\u00fcrtel) als chassidischer oder orthodoxer Jude zu erkennen ist. Mit geneigtem Kopf schaut er zu den zwei M\u00e4nnern links und scheint zu fragen: Was geht hier vor, was tut das Kind, ist das mit unseren Geboten vereinbar? Der auf das Lesepult gest\u00fctzte Mann am linken Bildrand schaut auf Jesus hinunter, h\u00f6rt ihm intensiv zu, auch er h\u00e4lt in der Hand ein offenes Buch. Hinter ihm steht ein weiterer Jude mit Pelzm\u00fctze. Zu erw\u00e4hnen ist schliesslich der Plattenboden am unteren Bildrand, der Raum schafft f\u00fcr die direkte Teilnahme der Betrachterin, des Betrachters am Geschehen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Bild steckt viel Bewegung. Wie der gr\u00fcn gekleidete Mann links sich ins Bild hineinlehnt, wie Josef sich zu Maria umwendet, wie deren Kopf angeschnitten ist, so dass man sich vorstellen kann, wie sie im n\u00e4chsten Moment ganz sichtbar wird, wie die linke Hand des Alten am rechten Bildrand in der Bewegung erstarrt, das alles l\u00e4sst das Bild als unruhig erscheinen. Dazu tragen auch das durch das hohe Fenster im Hintergrund verursachte Gegenlicht sowie die starken Lichtreflexe auf den Kleidern bei. Die durch die Komposition und die Lichtf\u00fchrung verursachte Unruhe spiegelt das spannungsvolle Geschehen im Zentrum des Bildes, dem wir uns nun erneut zuwenden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spannung steckt bereits in der Haltung Jesu. Breitbeinig steht er da, der rechte Fuss beschreibt einen kleinen Ausfallschritt. Der K\u00f6rper ist leicht vorgebeugt, gespannt und gleichzeitig entspannt. Die Haltung und die Gestik der H\u00e4nde bringen Engagement zum Ausdruck. Dazu kommt der klare und fokussierte Blick auf sein Gegen\u00fcber. Der Rabbiner h\u00e4lt dem Blick stand, man sp\u00fcrt: was Jesus sagt, l\u00e4sst ihn nachdenken. Zwischen den beiden findet ein Dialog auf Augenh\u00f6he statt. Sie h\u00f6ren einander zu und reden miteinander, so wie es in Lk 2,46 heisst: \u201eUnd es geschah nach drei Tagen, dass sie ihn fanden, wie er im Tempel mitten unter den Lehrern sass und ihnen zuh\u00f6rte und Fragen stellte.\u201c Jesus stellt in Liebermanns Bild schwierige Fragen, die sein Gegen\u00fcber nachdenklich stimmen. Auch der zweite Rabbiner im Hintergrund ist verstummt. Doch wird sich m\u00f6glicherweise der Mann im gr\u00fcnen Hemd hinter Jesus als n\u00e4chster einbringen und seinerseits Jesus eine Frage stellen oder ein Argument einbringen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Zuh\u00f6ren und Fragenstellen ist in Liebermanns Bild verdichtet in den Gesichtern und Blicken der drei Personen im Zentrum sowie in der Gestik ihrer H\u00e4nde. Zwischen den K\u00f6pfen und den H\u00e4nden der drei ist im Zentrum leerer Raum. In ihm entfaltet sich das Gespr\u00e4ch. Um den Fokus auf dieses Gespr\u00e4ch zu richten, l\u00e4sst Liebermann Jesu Gesicht im Schatten und setzt den hellsten Lichtakzent in die Mitte der drei Diskutierenden. Im Zentrum des Bildes steht nicht der erleuchtete, aus sich heraus strahlende Jesus, nein, im Mittelpunkt des Bildes ist das Gespr\u00e4ch zwischen Jesus und den beiden Rabbinern: ein Gespr\u00e4ch zwischen drei authentischen Gespr\u00e4chspartnern. Jesus \u00fcberzeugt durch seine kindliche Nat\u00fcrlichkeit und Spontaneit\u00e4t, die Lehrer \u00fcberzeugen durch die Ernsthaftigkeit, mit der sie Jesus zuh\u00f6ren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Darstellungen der Geschichte des zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Jesus im Tempel, die vom Fr\u00fchen Christentum bis in die Gegenwart reichen, lassen sich im Wesentlichen zwei Typen unterscheiden: der Lehrtypus und der Diskussionstypus. Liebermanns Bild folgt dem zweiten Typus. Der Lehrtypus, der gr\u00f6ssere Verbreitung fand als der Diskussionstypus \u2013 in der zweiten H\u00e4lfte des 19.\u00a0Jahrhunderts finden wir ihn etwa bei Julius Schnorr von Carolsfeld in seiner Bilderbibel oder bei Adolf von Menzel \u2013, zeichnet sich dadurch aus, dass Jesus nicht zuh\u00f6rt und nicht Fragen stellt, sondern lehrt. Oft sitzt er bei diesem Typus auf einer Kathedra (einem Lehrstuhl), h\u00e4lt vor sich die Heilige Schrift und tr\u00e4gt einen Heiligenschein. Indem er mit der einen Hand auf die Schrift und mit der anderen Hand zum Himmel zeigt, weist er auf seine doppelte Autorit\u00e4t als Schriftgelehrter und Sohn Gottes hin.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bild Liebermanns l\u00e4sst mich fragen, ob die Art und Weise, wie sich Jesus hier mit den Lehrern \u00fcber die Schrift austauscht, ein Modell f\u00fcr die Predigt sein k\u00f6nnte. Ist es nicht so, dass Predigten in der Regel dem Lehrtypus folgen, indem die Pfarrperson in einem Monolog \u00fcber die Schrift nachdenkt und sie auslegt? Nat\u00fcrlich kann man rhetorische Formen von Frage und Antwort einfliessen lassen, narrativ predigen etc., doch ergibt dies wirklich ein Gespr\u00e4ch mit den Anwesenden? Was w\u00fcrde es heissen, so wie Jesus in Liebermanns Bild zu predigen? Es w\u00fcrde wohl heissen, sich an die Geschichte vom zw\u00f6lfj\u00e4hrigen Jesus im Tempel zu erinnern, wie sie im Lukasevangelium erz\u00e4hlt wird, gem\u00e4ss der Jesus nicht gelehrt, sondern zugeh\u00f6rt und Fragen gestellt hat. Es w\u00fcrde heissen, die Predigt als Gespr\u00e4ch zu praktizieren, als Gespr\u00e4ch mit einem Gegen\u00fcber, auf Augenh\u00f6he. Statt sich an die ganze Gemeinde zu wenden, w\u00fcrde man vielleicht mit diesem oder jenem Gemeindemitglied in einen Austausch treten. Es w\u00fcrde bedeuten, die Predigt als bewegendes und spannungsvolles Ereignis zu begreifen, die niemanden unbeteiligt l\u00e4sst, die zum Nachdenken f\u00fchrt, zu Widerspruch, zu Zweifeln, zu Erkenntnis. Es w\u00fcrde heissen, mit Engagement und Neugier das Gegen\u00fcber verstehen zu wollen. Es w\u00fcrde bedeuten, authentisch zu sein, seinem Alter entsprechend aufzutreten, jugendlich frisch oder mit einer reichen Lebenserfahrung, unorthodox oder orthodox, und aus sich heraus zu sprechen. Es w\u00fcrde heissen, sich verst\u00e4ndlich zu machen, unter Einsatz des ganzen K\u00f6rpers, des Sprechens, des Blicks, der H\u00e4nde. Und es br\u00e4uchte einen Raum, der nicht getrennt ist in das Schiff f\u00fcr die Gemeinde und den Chor (mit Kanzel und Rednerpult) f\u00fcr die Liturgin, den Liturgen. Der Situation in Liebermanns Bild w\u00fcrde eine Kirche oder ein Raum entsprechen, in dem man nahe beieinandersitzt, so, dass man sich gegenseitig sieht. In dem Platz ist f\u00fcr weitere, die noch dazu stossen wollen. Und in dem es eine offene Mitte gibt: Raum f\u00fcr das Zuh\u00f6ren, das Fragenstellen, das Gespr\u00e4ch. Die Konsequenz dieser Art zu predigen k\u00f6nnte sein, dass der Gottesdienst zu einer Art Bibelstunde wird. Nicht zwingend, aber wenn doch, warum nicht? Wie schon immer stehen heute schwierige Fragen im Raum. Es besteht Gespr\u00e4chsbedarf. Nehmen wir das Gespr\u00e4ch auf: authentisch, nat\u00fcrlich, engagiert, auf Augenh\u00f6he, mit der Bereitschaft, zuzuh\u00f6ren und Fragen zu stellen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile has-small-font-size\" style=\"grid-template-columns: 15% auto;\">\r\n<figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"215\" class=\"wp-image-256 size-medium\" src=\"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-300x215.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-300x215.png 300w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-1024x734.png 1024w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-768x551.png 768w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-1536x1102.png 1536w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55-376x270.png 376w, https:\/\/liturgikblog.unibe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Bildschirmfoto-2022-03-02-um-10.03.55.png 1740w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\r\n<div class=\"wp-block-media-text__content\">\r\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-small-font-size wp-block-paragraph\">Johannes St\u00fcckelberger ist Dozent f\u00fcr Religions- und Kirchen\u00e4sthetik an der Theologischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Bern und Titularprofessor f\u00fcr Neuere Kunstgeschichte an der Universit\u00e4t Basel<\/p>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgehend und angeregt von einer detaillierten Analyse des Bildes &#171;Der zw\u00f6lfj\u00e4hrige Jesus im Tempel&#187; von Max Liebermann, fragt der Blog, ob die Art und Weise, wie sich Jesus in diesem Bild mit den Lehrern austauscht, ein Modell f\u00fcr die Predigt sein k\u00f6nnte: f\u00fcr eine Predigt als Gespr\u00e4ch. 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