Gottesdienst-Spielzeit

Gottesdienst-Spielzeit

Vielfältige Gottesdienstformate anbieten, die verschiedene Zielgruppen ansprechen? Manch eine Gemeinde wünscht sich dies. Der limitierende Faktor ist schnell einmal das knappe Zeitbudget derjenigen, die die Gottesdienste gestalten.

Katrin Kusmierz wurde auf das Beispiel einer Gemeinde aufmerksam, die dieses Dilemma zu lösen versucht.

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Predigt als Gespräch

Predigt als Gespräch

Ausgehend und angeregt von einer detaillierten Analyse des Bildes «Der zwölfjährige Jesus im Tempel» von Max Liebermann, fragt der Blog, ob die Art und Weise, wie sich Jesus in diesem Bild mit den Lehrern austauscht, ein Modell für die Predigt sein könnte: für eine Predigt als Gespräch.

Johannes Stückelberger

Max Liebermann, Der zwölfjährige Jesus im Tempel, 1879, Öl auf Leinwand, 149,6 x 130,8 cm, Hamburg, Hamburger Kunsthalle (Bildnachweis: Matthias Eberle, Max Liebermann 1847–1935. Werkverzeichnis der Gemälde und Ölstudien, Bd. 1, München 1995, S. 161).

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Jenseits der Weihnachtslieder-Hitparade

Jenseits der Weihnachtslieder-Hitparade

„O du Fröhliche“, „Das isch de Stärn vo Bethlehem“ oder „Es ist ein Ros entsprungen“. Sie landen in der Hitparade der Weihnachtslieder ganz oben und gehören sicher zu den Liedern, die vielerorts in Weihnachtsgottesdiensten gesungen werden. Vieles spricht für diese alten Bekannten: sie sind einigermassen vertraut, sie sind schön und stellen einen emotionalen Bezug zu Weihnachten her: wenn ich diese Lieder singe, dann wird es Weihnachten. Abseits der Evergreens gibt es aber noch so einiges zu entdecken.

Katrin Kusmierz

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Stress im Advent – Warum es damit seine Richtigkeit hat

Stress im Advent – Warum es damit seine Richtigkeit hat

An Pfingsten Stau, im Advent Stress. Das gehört einfach dazu. Ich persönlich ertrage den Adventsstress besser, seit ich begriffen habe, dass es mit ihm theologisch durchaus seine Richtigkeit hat. Wie er sich in den Gottesdienst einbauen lässt, dazu am Schluss ein Vorschlag im Dialog mit einem Bild.

Johannes Stückelberger

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Gekritzelt, getippt, geklebt

Gekritzelt, getippt, geklebt

Die Predigt ist gesprochenes Wort. Eine Rede. Ihre Basis bilden jedoch in den meisten Fällen geschriebene Worte, handschriftlich festgehalten auf einem Stück Papier oder in einen Computer hineingetippt. Ob Papier oder Bildschirm, ob Schreibstift oder Tastatur, macht einen Unterschied für den Predigtschreibprozess sowie für die Präsentation derselben.

Katrin Kusmierz

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DIY-Liturgien: Re-Analogisierung von Onlineangeboten?

DIY-Liturgien: Re-Analogisierung von Onlineangeboten?

Weihnachten fällt aus! (Nicht Fake-News, nur ein Rückblick in Pandemiezeiten!). Als während der Corona-Pandemie 2020 und nochmals – nicht ganz so drastisch – 2021 deutlich wurde, Weihnachten wird nicht wie gewohnt möglich sein – weder in grosser Runde zuhause, noch mit Gottesdienst – da reagierten die Kirchen auf verschiedene Weisen, online aber auch analog. Eine neue Idee waren DIY- (Do-It-Yourself-) Liturgien und sie scheinen bis jetzt ein neuer Trend zu sein – oder eine neue Beschäftigungsstrategie für Kirchenleitende?

Von André Stephany

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Ein liturgischer Einspruch

Ein liturgischer Einspruch

«Ministranten drehen Woelki bei Messe in Rom den Rücken zu.»[1] Auch als mit Gottesdiensten befasste Wissenschaftlerin musste ich diese Zeile kurz sacken lassen, ehe sich mir ein inneres Bild von dieser Szenerie auftat. Der Titel eines kurzen Artikels auf Spiegel Online, veröffentlicht am 05. Oktober 2022, verweist auf eine Aktion, die lohnt, in liturgischer Perspektive beleuchtet zu werden.

Miriam Löhr

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The Queens Funeral

The Queens Funeral

Liturgie als stimmiges und telegenes Passageritual

Das längst totgesagte Ritual christlicher Liturgie erweist sich für einmal als quicklebendig und medienwirksam: Die Abdankungsfeier für die verstorbene Queen Elisabeth II wurde mit bis ins Einzelne durchkomponierten Gottesdiensten und Prozessionen begangen. In scharfem Kontrast zum aktuellen Hype der Authentizität und Spontaneität in den Sozialen Medien und darüber hinaus steht ein strenges Ritual, in dem ganz andere Kriterien der Gestaltung relevant zu sein scheinen. Wie ist das zu deuten? – Ein Versuch.

von David Plüss

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«Singen und Sagen» – oder warum nicht einfach nur «Sagen»?

«Singen und Sagen» – oder warum nicht einfach nur «Sagen»?

Warum singen wir eigentlich im Gottesdienst? Warum sprechen wir nicht nur? In den letzten beiden Blog-Beiträgen haben Ralph Kunz und David Plüss gezeigt, dass Worte niemals allein dastehen, dass es die Stimmen oder die Gesten der Sprechenden und Hörenden braucht, damit Menschen einander verstehen können. Aber warum das Singen? Lenkt es nicht vom Eigentlichen ab, nämlich von den Aussagen und Inhalten des Glaubens? Den Verdacht gab es immer wieder, und er taucht auch heute noch auf. Die Frage, ob und in welcher Weise Musik und Gesang im Gottesdienst Raum haben sollten, hat immer wieder Kirchen und Konfessionen getrennt. Dieser Beitrag lädt dazu ein, mit Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften neue Brücken zu bauen.

Dorothea Haspelmath-Finatti

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